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Avatar von Max Ströbel

(Pop)kulturelle Gesprächsanlässe kreieren, immer wieder Konversation auslösen und für die Marke überproportionale Effekte verdienen. Die spannendste Form der Markenführung überhaupt. In meiner Achtung! Ära konnten wir damit sehr viel Erfahrung sammeln – u. a. mit Arbeiten für Mobile.de, für die BVG oder für eBay. (Wer sich zum Impact solcher Ansätze aufs Brand Building austauschen möchte: gerne melden.) Meine Überzeugung ist weiterhin: Wenn man es richtig macht, gibt’s keine effektivere Form des Markenaufbaus. Sozusagen „Markenaktivismus in eigener Sache“ statt Markenkampagnen mit hohem Paid Media Anteil. Zugleich zeigt die Erfahrung: Bislang sind nur wenige Organisationen bereit, in dieses Prinzip einen relevanten Teil ihrer Marketing-Invests zu stecken – einfach weil die Ergebniszahlen schwerer zu prognostizieren sind als beim Paid-lastigeren Markenaufbau. Es gehört also innere Überzeugung dazu, eine profilklare Marke und auch etwas Chuzpe. Wenn nun rückläufige Brand Building Budgets (und KI-Slop, gepaart mit Algo-Fatigue) hier eine neue Experimentierfreude in den Unternehmen entfesseln, umso besser! Und ja, das Prinzip lässt sich auch auf Produkte anwenden, die nicht die Birkin-Bag sind ;-)

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